Tausend gute Gründe „Throne of Glass“ zu lesen

Vermutlich habt ihr alle schon von der Reihe Throne of Glass gehört und manche von euch haben wohl schon einen vorsichtigen Blick hineingeworfen und konnten sich nicht mehr losreißen. Willkommen im Club!
Aber andere, vermutlich diejenigen, die Büchern, die ganz oben auf der Hypewelle treiben, grundsätzlich aus dem Weg gehen, haben auch dieser Reihe keinen zweiten Blick geschenkt. HALT! NICHT WEITERSCROLLEN! ICH REDE MIT EUCH!!!

Jetzt, da ich eure Aufmerksamkeit habe, fangen wir doch einfach ganz von vorne an und fragen uns, worum es denn eigentlich geht. Im folgenden Absatz kommt ihr in den Genuss des Klapptexts des ersten Teils Throne of Glass – Die Erwählte, aber lasst euch eins gesagt sein: Es geht noch um soooo unglaublich viel mehr als es auf den ersten und auch auf den zweiten Blick scheint.

Celaena Sardothien ist jung, schön und zum Tode verurteilt. Doch dann taucht Chaol Westfall, Captain der Leibgarde, auf und bietet ihr eine einzige Chance zum Überleben. Kronprinz Dorian hat sie dazu ausersehen, einen tödlichen Wettkampf zu bestreiten: Wenn es ihr gelingt, für ihn 23 kampferprobte Männer zu besiegen, wird sie ihre Freiheit wiedererlangen. Beim gemeinsamen Training mit Captain Westfall findet sie immer mehr Gefallen an dem jungen, geheimnisvollen Mann. Und auch der Kronprinz lässt sie nicht kalt. Zeit, über ihre Gefühle nachzudenken, bleibt ihr allerdings nicht. Denn etwas abgrundtief Böses lauert im Dunkeln des Schlosses – und es ist da, um zu töten.

Quelle: dtv-Verlag

Dann kann es ja fast schon losgehen, oder? Aber bevor ich euch eine Million Gründe liefere, euch diesem Bann nicht zu entziehen, muss ich euch darauf hinweisen, dass diese Gründe ein winziges Stückchen über das hinausgehen, was ihr aus dem Klapptext kennt. Aber keine Angst, das sind absolute Mini-Spoiler, die auch mehr Andeutungen als konkrete Spaßverderber sind und den einfachen Zweck haben, euch neugierig zu machen. Ich würde euch zum Beispiel niemals sagen, dass der König von Adarlan eigentlich gar kein *aus leserfreundlichen Gründen gestrichen* oder dass Celaena in Wahrheit *Blank Space*. Seht ihr? Kein Grund zur Panik. Großes Blogger-Ehrenwort!

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Das Spiel von Liebe und Tod

„Irgendwann wird jeder, den du liebst, tot sein. Alles, was du liebst, zu Staub werden. Dies ist der Preis des Lebens. Dies ist der Preis der Liebe. Das einzig mögliche Ende jeder wahren Geschichte.“ (S.6*)

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Das Spiel von Liebe und Tod
Bildquelle: OnleiheVerbundHessen

  • Autorin: Martha Brockenbrough
  • Genre: Love-Story, Fantasy
  • Originaltitel: The Game of Love and Death
  • deutsche Ausgabe: 2016 bei Loewe
  • Seiten: 400

Romeo und Julia, Kleopatra und Mark Anton, Napoleon und Josephine, sie alle waren schon Figuren in dem jahrtausendealten Spiel von Liebe und Tod. Die Regeln sind einfach. Verlieben sich die Paare vor dem ausgewürfelten Termin, hat die Liebe gewonnen, trennen sie sich, triumphiert der Tod und einer der Liebenden muss sterben.

Immer wieder steht Henry vor der Tür des Jazzclubs, in dem Flora allabendlich singt. Er ist hingerissen von der schönen jungen Frau, ihrer Stimme und ihrer Musik. Flora dagegen versucht lange, sich gegen ihre Gefühle zu wehren. Ihre Haut ist schwarz und eine Beziehung mit einem weißen jungen Mann ist im Seattle des Jahres 1937 völlig ausgeschlossen.

Was Flora und Henry nicht wissen: Sie sind nur Figuren in einem uralten Spiel, in dem die Liebe selbst und ihr alter Widersacher Tod menschliche Gestalt angenommen haben. Und beide nutzen all ihre manipulativen Fähigkeiten, um zu gewinnen.

Quelle: Loewe-Verlag


Zunächst einmal sollte gesagt sein, dass die Idee, die hinter diesem Roman steckt eine sehr originelle, aber für einen Autor auch gewagte ist. Immerhin ist dies nicht eine „einfache“ Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die eben zu dieser kritischen Zeit spielt, die allein schon viele ernsthafte Schwierigkeiten bereitstellt, nein, zusätzlich, oder vielmehr parallel dazu hat die Autorin zwei schwierig definierbare Charaktere, die auch ihre ganz eigenen Probleme miteinander haben UND einige nicht ganz unwichtigen Nebencharaktere, die wiederum ihre nicht ganz unwichtigen Geheimnisse haben, die die ganze Handlung noch mal umstürzen könnten.

Für diejenigen, die im Verlauf dieses Bandwurmsatzes den Faden verloren haben: Es ist kompliziert. Und trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, konnte mich dieser Roman wirklich, und ich meine WIRKLICH überzeugen.

Im folgenden beschäftigen wir uns der Reihe nach mit allen möglichen Steinen, die sich der Autorin beim Schreiben dieses Romans in den Weg gelegt haben könnten:

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Dark Elements#1 – Steinerne Schwingen

„Die Hölle sucht nach dir, Layla, und jetzt hat sie dich gefunden.“ (S.34*)

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Dark Elements – Steinerne Schwingen
Bildquelle: OnleiheVerbundHessen

  • Autorin: Jennifer L. Armentrout
  • Genre: Fantasy
  • Reihe: Dark Elements#1
  • Originaltitel: White Hot Kiss
  • deutsche Ausgabe: 2015 bei HarperCollins YA!
  • Seiten: 448

Ich kann Dämonen aufspüren, denn ich bin eine von ihnen. Ich kann den Menschen bis in die Seele schauen. Und ich kann sie ihnen rauben – mit einem Kuss. Nichts wünscht Layla sich sehnlicher, als ein ganz normaler Teenager zu sein. Aber während ihre Freundinnen sich Gedanken um Jungs und erste Küsse machen, hat sie ganz andere Sorgen: Layla gehört zu den Wächtern, die sich nachts in Gargoyles verwandeln und Dämonen jagen. Doch in ihr fließt auch dämonisches Blut – und mit einem Kuss kann sie einem Menschen die Seele rauben. Deshalb sind Dates für sie streng tabu, erst recht mit ihrem heimlichen Schwarm Zayne, dem Sohn ihrer Wächter-Ersatzfamilie. Plötzlich wird sie auf einem ihrer Streifzüge von dem höllisch gut aussehenden Dämon Roth gerettet ? und er offenbart ihr das schockierende Geheimnis ihrer Herkunft!

Quelle: HarperCollinsGermany


Wow, ich bin begeistert! Dark Elements gehört ab jetzt zu meinen Lieblings-Fantasy-Büchern, was umso überraschender ist angesichts dieses Klapptexts, der nicht gerade dazu beiträgt, dieses Buch lesen zu wollen. Ich weiß nicht genau warum, aber die Tatsache, dass die Hauptperson zum Teil ein Stein sein soll und dazu diese Fixion auf ihr (nicht existierendes) Liebesleben fand ich nicht so einladend. Andererseits hatte ich hauptsächlich Gutes gehört und – tatsächlich, man kann euch vertrauen! – kann ich das zum Glück nur bestätigen.

 

„Ein Dämon trieb sich bei McDonald´s herum.“ (S.6*)

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Dem Horizont so nah

„Das Schicksal war ein mieser Betrüger, der seine Sympathien kaltherzig und willkürlich verteilte und sich nicht im Geringsten dafür interessierte, was fair oder sinnvoll war.“ (S.342*)

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Dem Horizont so nah
Bildquelle: Rowohlt


Eine bewegende Geschichte über Freundschaft, Mut, Vertrauen und die Kraft, loszulassen. Eine wahre Geschichte.

Jessica ist jung, genießt das Leben und schaut in eine vielversprechende Zukunft. Dann trifft sie Danny. Sofort ist sie von ihm fasziniert, denn trotz seines guten Aussehens und selbstbewussten Auftretens scheint ihn ein dunkles Geheimnis zu umgeben.
Nach und nach gelingt es Jessica, hinter Dannys Fassade zu blicken und ihn kennenzulernen. Abgründe tun sich auf: Danny ist von Kindheit an zutiefst traumatisiert. Fernab von Heimat und Familie kämpft er um ein normales Leben.
Trotz aller Schwierigkeiten und gegen jede Vernunft entsteht zwischen Jessica und Danny eine innige Liebe. Doch nicht nur Dannys Vergangenheit ist düster, auch seine Zukunft ist bereits gezeichnet. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit …

Quelle: Rowohlt-Verlag


Ich. Bin. Fertig. Mit. Der. Welt. Wenn ihr glaubt, dass euch ein Buch schon jemals so richtig aus den Socken gehauen hat, dann habt ihr dieses noch nicht gelesen. Weiterlesen

Herz aus Nacht und Scherben

„Es ist die Welt der verlorenen Gedanken, der zerschlagenen Träume, der unvollendeten Geschichten und vergessenen Wünsche. Man nennt sie auch die Welt der Scherben.“ (82-83*)

Herz aus Nacht und Scherben

Herz aus Nacht und Schatten
Bildquelle: Bloggerportal

  • Autorin: Gesa Schwartz
  • Genre: Fantasy
  • Jahr: 2016 bei cbt

„Venedig ist die Königin der Magie. […] Sie verwandelt jeden, der durch ihre Gassen geht, und sie bringt Wunder, wohin man auch schaut.“ (S.26*)

Milou, 17, kehrt von Paris nach Venedig zu ihrer exzentrischen, warmherzigen Großmutter zurück. Venedig, die Stadt, in der sie ihre Kindheit verbrachte, in der sie in ihrer Fantasie Drachen und Kobolde erschaffen hat und in der sie lernte zu träumen.

„Es war eine verlangsamte, kostbare Welt, in der Nonna lebte, und es erfüllte sie mit einem unruhigen Glücksgefühl, zurück zu sein… zurück in der Kulisse ihrer Kindheit, die noch immer wie ein Märchen war, in dem die Zeit stillstand.“ (S.9*)

Merkwürdige Dinge geschehen in der Stadt, flüsternder Nebel kriecht durch die verwunschenen Gassen der Stadt, Mädchen mit Spiegelaugen tauchen auf, wunderschöne Gesänge locken sie mitten in der Nacht ans Meer… Weiterlesen

Dark Heart of Magic – Black Blade#2

„Sometimes, humans were more monstrous than anything else.“

dark heart of magic

Dark Heart of Magic
Bildquelle: amazon


Lila ist nun ein Teil der Sinclair-Familie, aber sie kann trotzdem nicht aus ihrer Haut: Aufmerksamkeit ist ihr zuwider. Deshalb ist sie auch gar nicht begeistert, als Claudia Sinclair sie dazu auswählt, im Tournament of Blades zu kämpfen. Das ist das Event des Sommers und Kandidaten von allen Familien nehmen daran teil. Devon, der eigentlich ihr Gegner sein sollte, glaubt fest an Lilas Sieg im Wettbewerb – ein Wettbewerb, den auch ihre Mutter vor vielen Jahren gewonnen hat.
Eigentlich soll das Ganze ein freundschaftlicher Wettstreit werden, aber bald passieren merkwürdige „Unfälle“, bei denen Teilnehmer verletzt werden – aber dabei bleibt es nicht, auch vor Mord scheint der Täter nicht zurückzuschrecken…

„This was supposed to be a friendly competition. Did someone really want to win so badly that they would try to take out other people? In the very first event on the very first day? Henry and the Draconi guard could have easily broken their necks. They were lucky they hadn´t been killed. I´d always known that the competition between the Families was cutthroat, but this was something else.
Something dark. Something sinister.
Something deadly.“ (S.93)

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Cold Burn of Magic – Black Blade#1

„There were only three people in this world that I cared about – me, myself and I“

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Cold Burn of Magic
Bildquelle: amazon


Lila Merriweather lebt in Cloudburst Falls, bekannt als „the most magical place in America“, in den sich täglich tausende von Touristentrotteln verirren, eine sichere Einnahmequelle für die geschickte Diebin, auch wenn sie natürlich viel besser bewachte Dinge stehlen kann als Kameras und ein paar Handys.
In der Stadt gibt es neben den allgegenwärtigen ständig hungrigen Monstern, die unter den Brücken und in den Schatten zwischen den Gassen lauern, auch noch die Familien, denen Lila versucht aus dem Weg zu gehen. Die Familien rivalisieren ständig um mehr Magie, Macht und Geld und Lila versucht, sich aus deren Angelegenheiten herauszuhalten.
Mit ihren etwas ungewöhnlichen magischen Talenten, schafft sie es eigentlich, sich gerade so über Wasser zu halten, bis etwas passiert, womit sie niemals gerechnet hätte: Ein paar reiche Kids kommen in den Laden ihres Freundes und bringen ihre Familienfehde gleich mit, denn Lila muss sich entscheiden, ob sie sich einmischt oder heraushält – und dafür in Kauf nimmt, dass ein süßer Typ stirbt, weil sie es nicht tut.

„I shivered. It was bad enough when a member of a Family killed someone working for another Family, even if it was in self-defense. But when someone like me, a nobody who didn´t belong to one of the Families, took out a couple of their guys… Well, there could be consequences. Some very serious, nasty, and unpleasant consequences – for me.“ (S.49)

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Frostkuss – Mythos Academy#1

„Ich konnte alles sehen, was jemand je getan hatte, wusste jedes dreckige kleine Geheimnis, das er je zu verbergen versucht hatte – erfuhr das Gute, das Schlechte und das wirklich Böse.“

frostkuss

Frostkuss
Bildquelle: piper.de

  •  Autorin: Jennifer Estep
  • Genre: Fantasy
  • Reihe: Mythos Academy#1
  • Originaltitel: Touch of Frost
  • deutsche Ausgabe: 2012 bei Piper

Gwen Frost, 16, verfügt über eine seltene Gypsy-Gabe, das heißt, dass sie bei Berührung alles von einem Objekt oder auch einem Menschen erfährt. Allerdings nicht nur die guten Dinge, sondern auch die schlechten. Und sie spürt es, wenn ein Junge während einem Kuss an eine andere denkt. Eigentlich ist Gwen immer gut mit ihrer Gabe klargekommen, vor allem weil sie in ihrer Familie liegt. Aber diese Gabe hat dazu beigetragen, dass ihre Mutter gestorben ist und nun muss Gwen auf die Mythos Academy gehen, um zu lernen sie besser zu kontrollieren.

„Alles an der Akademie roch nach Geld, Macht und Snobismus. Von den efeubewachsenen Steingebäuden über die perfekt gepflegten Grasvierecke bis zum Speisesaal, der eher an ein Fünf-Sterne-Restaurant erinnerte als an eine Schulcafeteria.“ (S.10)

Auf die Academy gehen Nachkommen von legendären Kriegern, die irgendwann einmal in einem Krieg der Götter gekämpft haben. Sehr reiche Nachkommen von legendären Kriegern. Kein Wunder, dass Gwen sich hier total fehl am Platz fühlt, vor allem weil die ganzen Kriegerkinder hier den ganzen Quatsch von wegen die Götter existieren alle und der böseste von ihnen, Loki, wird immer noch von den guten gefangen gehalten, damit er und seine Anhänger, die Schnitter des Chaos, nicht einen weiteren Krieg anfangen, bla bla bla… Alle sind ganz eifrig dabei zu lernen, wie sie in besagtem möglicherweise anstehenden Krieg kämpfen können, aber Gwen mag lieber Comics als Waffen und mit den angeblich wahren Mysterien kennt sie sich auch nicht aus.

„Selbst der letzte Trottel hier wusste, wie man jemandem mit einem Schwert den Kopf abschlug oder konnte einem mit einem gemurmelten Zauberspruch die Innereien zu Brei verwandeln.“ (S.11)

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Ein Teil von uns

„Dieses Land ist unglaublich toll, ohne dass es auf Vollkommenheit angewiesen wäre.“

ein teil von uns

Ein Teil von uns
Bildquelle: Der OnleiheVerbundHessen


Der 19-jährige Aaron wäre gerne ein Draufgänger, will Abenteuer erleben … oder es zumindest schaffen, die Treppe hochzusteigen ohne danach wie ein konditionsloser Tattergreis zu schnaufen. Vor fünf Jahren haben seine Nieren den Geist aufgegeben und er muss jede Woche mehrere Stunden zur Dialyse im Krankenhaus zubringen, damit er nicht innerhalb von Stunden abkratzt.

„Alle Menschen waschen ihre Klamotten, manche waschen Geld und ich wasche eben mein Blut. Kein Thema, oder? Aber nur ein Idiot würde mir dieses Theater abkaufen.“ (Aaron, S.8)

Die Situation ist so beschissen, dass er mit ihr eigentlich nur mit Depressionen oder Galgenhumor umgehen kann. Er hat sich für letzteres entschieden, denn immerhin ist es nicht vollkommen unmöglich, doch noch eine Spenderniere zu bekommen, oder?

Das krasse Gegenteil zu diesem Optimismus bildet Nia, die aus lauter Angst, ihre strengen Anwalt-Eltern zu enttäuschen, lieber gar kein Risiko eingeht. Also absolviert sie brav ihr Jurastudium, obwohl sie am liebsten nie wieder Paragraphen sehen würde und lebt ihr sicheres, vorgeplantes Leben. Weiterlesen

BookLess

„Wenn ein Mensch ein Buch liest, schenkt er diesem ein Stück von sich selbst – einen winzigen Traum, eine Erinnerung, einen Wunsch. Die Seele jedes Buches wird gespeist aus den Sehnsüchten und Begierden der Menschen, die es lesen.“

  • Autorin: Marah Woolf
  • Genre: Fantasy, Roman
  • Reihe: BookLess: Wörter durchfluten die Zeit, Gesponnen aus Gefühlen, Ewiglich unvergessen
  • Jahr: 2013, 2014

„Für sie besaßen Bücher eine eigene Persönlichkeit. Mal waren sie liebenswürdig und friedlich, mal störrisch und eitel. Einem Buch musste man auf behutsame Weise begegnen, damit es seine Geheimnisse preisgab. Dann ließ es den Leser in seine Welt.“ (Lucy, „Wörter durchfluten die Zeit“, S.19)

Für Lucy, 18, hatten Bücher schon immer eine besondere Bedeutung und deshalb freute sie sich umso mehr, dass sie neben dem Studium in der London Library arbeiten durfte. Im Archiv werden die ältesten und bedeutendsten Werke aufbewahrt, aber bald macht Lucy dort eine erschreckende Entdeckung: Sie findet ein Buch mit den Werken des berühmten Dichters Tennyson, nur, dass es komplett leer war. Die Seiten waren weiß, als hätte nie etwas auf ihnen gestanden. Nichts und niemand erinnerte noch daran, dass der bekannte Dichter jemals existiert hatte – niemand außer Lucy. Weiterlesen