Taking Chances – Im Herzen bei dir

„Wenn ich vernünftig oder selbstlos gewesen wäre, hätte ich ihn gebeten, sofort zu gehen und nie mehr zurückzukommen. Aber ich war das Gegenteil von beidem“ (S.236*)

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Bildquelle: der OnleiheVerbundHessen

  • Autorin: Molly McAdams
  • Genre: Love-Story
  • Originaltitel: Taking Chances
  • deutsche Ausgabe: 2016 bei MIRA Taschenbuch
  • Seiten: 373

Harper wächst unter dem strengen Regiment ihres Marine-Dads auf. Sie zählt die Tage, bis sie aufs College gehen kann, um endlich die Dinge zu erleben, von denen sie bislang nur gehört hat: flirten, daten, küssen. Gleich auf der ersten Party trifft sie Chase, der all das ist, was ihr Vater hasst: sexy, wild, verwegen. Nur mühsam widersteht Harper seinem Bad-Boy-Charme. Obwohl sie sich kurz darauf in seinen attraktiven Mitbewohner Brandon verliebt, scheint ihr Körper jedes Mal vor Verlangen zu vibrieren, sobald Chase in der Nähe ist. Sie ist überglücklich mit Brandon, aber auch ihre Gefühle für Chase werden immer stärker. Ein unvergessliches Wochenende lang gibt sie der Versuchung nach – und plötzlich ist nichts mehr, wie es war …

Quelle: HarperCollinsGermany


Taking Chances – Im Herzen bei dir. Dieses Buch stellt mich wirklich vor ein großes Rätsel.
Auf der einen Seite gibt es viele Menschen (itc. Blogger), die viel Begeisterung dafür aufbringen können.
Und auf der anderen Seite gibt es mich, die das Teil am liebsten in hohem Bogen aus dem Fenster befördert hätte, wenn es nur meinen eBook-Reader nicht mitgenommen hätte.

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Der Leser, der noch nicht in den Genuss dieses Bündels bedruckten Papiers gekommen ist, wird sich jetzt bestimmt fragen, was denn eine solch heftige Reaktion ausgelöst haben könnte. Eine naheliegende Möglichkeit wäre der übermäßige Gebrauch von Szenen, die man am liebsten in einem 50 Shadey of Grey-Film einsperren würde, aber das ist es nicht! Nein, im Gegenteil, das Buch versucht romantisch zu sein, wirklich, es gibt sich alle Mühe, aber das Problem ist – das Problem ist, dass — Mensch, wenn ich das Problem in einem einzigen Nebensatz zusammenfassen könnte, würden wir jetzt nicht hier stehen! Ich weiß überhaupt nicht, welches von den tausend mir den Rest gegeben hat, aber eins muss es gewesen sein, oder vielleicht auch alle zusammen.

Zum Glück muss ich mich nicht auf einen Nebensatz beschränken, also bekommst du hier die geballte Ladung an Problemen und Ursachen für viele imaginäre Beulen vom ständigen Kopf-gegen-eine-imaginäre-Wand-Schlagen.

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Witch Hunter #2 – Herz aus Dunkelheit

„Krieg beruht auf Täuschung. Um zu gewinnen, muss man sich dem Feind auf eine Weise präsentieren, dass dieser glaubt, was man ihn glauben lassen will.“ (S.90*)

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Bildquelle: der OnleiheVerbundHessen


Zwischen Liebe und Verrat.

Was bleibt der gefürchteten Hexenjägerin Elizabeth Grey, nachdem sie ihr Stigma und damit ihre magische Unverwundbarkeit verloren hat? Ihr Kampfgeist. Und ihre Liebe. Doch nicht alle trauen der ehemaligen Gegnerin. Und was hat John, der Heiler, gewonnen, nachdem die Kraft des Stigmas auf ihn übergegangen ist? Sein Leben. Und eben jene Unverwundbarkeit. Aber diese Kraft verändert ihn. Und schon bald erkennt Elizabeth ihn kaum wieder. Denn seine neue Macht treibt ihn in den tobenden Krieg. Wird Elizabeth John vor dem Sog des Stigmas schützen können? Ohne ihre einstige Stärke, aber mit dem Mut der Verzweiflung?

Quelle: dtv-Verlag

Witch Hunter – Herz aus Dunkelheit ist ein gelungener zweiter Teil der Witch Hunter-Reihe, aber – der ewige Fluch – er konnte mich nicht so sehr überzeugen wie Teil eins.
Zu dieser Reihe möchte ich gesagt haben, dass ich die Cover, die sich ja doch sehr ähneln, wirklich gut finde. Die Schrift mit dem Schlüssel/Schwert und der weiße Hintergrund sind einfach angenehm anzusehen. Bevor ihr jetzt das Kriegsbeil ausgrabt, ja, ich sehe das Mädchen mit dem tragischen Blick und nein, ich finde es gar nicht schlimm, denn hier passt es einfach.

Kommen wir zum Inhalt dieser schönen Verpackung:

Eins der Dinge, die sich im Vergleich zu Teil eins am meisten verändert haben, sind die Protagonisten Elizabeth und John. Keine Angst, das hier wird keine ausführliche Charakterisierung á la Deutsch-Unterricht 6. Klasse, sondern ein wesentlich kürzerer Vergleich zwischen Teil eins und zwei.

Zweimal komplette Kehrtwende bitte!

Let´s start with … Elizabeth!

„Ich bin nicht mehr der Mensch, der ich war, als wir uns kennenlernten, nicht mehr der Mensch, der ich noch vor drei Monaten war. Damals war ich eine Hexenjägerin, unbesiegbar, Trägerin des Stigmas und Mittelpunkt einer Prophezeiung – die meistgesuchte Person in ganz Anglia. Wer ich jetzt bin, weiß ich nicht.“ (S.18*)

In Teil eins war Elizabeth eine knallharte Hexenjägerin vom Typ Bad Ass, die komplett unter Blackwells Fittiche stand und bedingungslos alles gemacht hat, was er von ihr wollte. Die Einstellung gegenüber ihrem großen Meister hat sich im Laufe der Geschichte verändert, aber eine toughe Kriegerin ist sie geblieben.

Nun erinnert ihr euch sicher daran, dass Elizabeth gegen Ende von Teil eins plötzlich total selbstlos wurde und John das Geheimnis ihres Erfolgs – das Stigma – geschenkt hat. Letztendlich erholt sie sich von ihrem letzten Kampf gegen das Böse, aber – hoppla! – mit dem Stigma ist mehr als nur Unverletzbarkeit flöten gegangen. Es kommt wie es kommen muss: Elizabeth gerät in eine brenzlige Situation, und kann sich plötzlich kaum noch selbst verteidigen. Früher hätte sie den Angreifer auf dem Kopf stehend mit dem kleinen Zeh erledigt, aber jetzt reichen beide Hände und eine aufrechte Position nicht mehr aus.

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Königreich der Schatten#1 – Die wahre Königin

„Die Königin von Relhok. Der Titel besaß keinerlei Bedeutung mehr. […] Eine Königin, die alle für tot hielten. Verschwunden und vergessen. Gefangen in einem Turm inmitten eines verfluchten Waldes und umgeben von Ungeheuern. Es war die Art von Märchen, mit der Dorfbewohner ihre Kinder an langen Winterabenden unterhalten hatten, als die Welt noch gut und richtig gewesen war.“ (S.35)

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Bildquelle: HarperCollins.de

  • Autorin: Sophie Jordan
  • Genre: Fantasy
  • Reihe: Königreich der Schatten#1
  • Originaltitel: Reign of Shadows
  • deutsche Ausgabe: 2017 bei HarperCollinsYA!
  • Seiten: 384

Schwarze Finsternis, die seit siebzehn Jahren über dem Reich Relhok liegt, und die dicken Mauern ihres Turms – etwas anderes kennt Luna nicht. Die Welt muss sie für tot halten, nachdem ein Verräter bereits ihre Eltern ermordete, um sich der Krone zu bemächtigen. Als sie jedoch fliehen muss, weil ihr Leben in Gefahr ist, hilft ihr der Waldläufer Fowler, der ihre dunkle Welt mit Licht erfüllt … Doch nicht einmal ihm darf sie sagen, dass sie die wahre Königin Relhoks ist. Denn der neue König sucht weiter nach ihr, um sicherzustellen, dass sie niemals ihren Thron besteigt.

Quelle: harpercollins.de


Zunächst einmal: Wow, endlich mal wieder ein schönes Cover! Nicht zu überladen, KEINE GESICHTER, ein interessantes Krone-Blüten-Motiv und der Titel des Buches ist größer als der Name der Autorin! Außerdem gibt es keine SCHREIENDEN FARBEN und wenn du jemanden beobachtest, der das Buch in der Hand hält und aufs Cover guckt, kannst du dir ziemlich sicher sein, dass derjenige es a) bewundert, oder b) überlegt, einen Blick hineinzuwerfen, aber NICHT den „Hä, was soll das denn darstellen?“-Blick abfeuert.

Ja, ich weiß, man soll nicht nach dem Äußeren urteilen, deshalb geht es jetzt an die Innereien ans Eingemachte.

Die Grenzen der Logik wurden gesprengt: Das Setting

Es folgen einige Worte zur Erläuterung der Welt, in der wir uns befinden.

Seit siebzehn Jahren herrscht Sonnenfinsternis in dieser Welt, das heißt konkret, dass es 23 Stunden am Tag finster ist und eine Stunde ein wenig heller („Mitterlicht“). Dadurch sind einige Tierarten in dieser kurzen Zeit enorm gewachsen, die Fledermäuse zum Beispiel sind jetzt 1,20 m groß und fressen Kaninchen. Außerdem wird man wahnsinnig, wenn man die isst (Die Fledermäuse, nicht die Kaninchen). Aber es gibt auch neue Erdbewohner: Die netten Zeitgenossen namens Finsterirdische bevölkern das Land, sie würden gerne andere leckere Menschen fressen, was sie aber leider nur bei Nacht können, denn Sonne bekommt ihnen nicht gut.

Problem Nr. 1

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Klischee-Archiv: Weibliche Hauptcharaktere

Du streckst die Hand nach der großen alten Tür mit der altmodischen Aufschrift Klischee – Archiv: Zutritt nur für Autoren aus und drückst sie vorsichtig auf. Vor deinen Augen erstreckt sich Reihe um Reihe von Schränken, große und kleine, protzige und schlichte, mal aus Holz, mal aus Metall. Unentschlossen siehst du dich um. In welchen Gang willst du heute gehen?

Zu deiner linken entdeckst du einen sehr hellen und offenbar auch viel benutzten Gang, denn der dunkelrote Teppich zeigt an dieser Stelle Spuren von sehr vielen Schuhen, die ihn schon betreten haben. Neugierig biegst du um die Ecke und siehst dich zwei Frauen, die sich über ein kleines goldenes Schränkchen beugen, gegenüber. Die brünette schaut nur kurz auf und vertieft sich dann wieder in den Zettel, den sie in der Hand hält, die blonde ignoriert dich völlig. Du nickst ihnen unverbindlich zu und setzt deinen Weg die Schrankreihe entlang fort. Etwa in der Mitte der Reihe bleibst du erneut stehen, weil ein gigantischer Schrank aus hellem Holz deine Aufmerksamkeit erregt hat. Er ist der größte, den du bisher im gesamten Archiv gesehen hast und trägt die Aufschrift: Weibliche Hauptcharaktere. Da kann ein Blick doch nicht schaden, oder?

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Eine Verdeutlichung deiner aktuellen Situation

 

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Mein Leben für dich

„Aber nach den ersten Sätzen, die sie von sich gegeben hat, wusste ich Bescheid: Die Kleine ist schnippisch, launisch, eingebildet, verwöhnt und ziemlich aggro, was ihren Vater betrifft. Auf jeden Fall ist sie verdammt anstrengend und jeder Mann, ob Verbrecher oder Pressefuzzi, sollte eigentlich freiwillig einen großen Bogen um sie machen.“ (S.49*)

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Mein Leben für dich
Bildquelle: Loewe Verlag

  • Autorin: Annette Moser
  • Genre: Love-Story
  • Jahr: 2013 bei Loewe
  • Seiten: 348

Simon hat Mist gebaut. Jetzt sitzt sein Bruder seinetwegen im Knast und er selbst steht ohne Geld und Arbeit da. Doch dann bekommt er die Chance seines Lebens: als Bodyguard an der Seite der jungen Hotelerbin Mia.
Mia ist stinksauer, dass ihr Vater sie von ihrem Schweizer Internat genommen hat und jetzt auch noch einen Babysitter für sie engagiert. Darauf hat Mia herzlich wenig Lust und lässt Simon das auch sehr deutlich spüren.
Trotzdem kommen sich die beiden näher. Doch als sich Simons alte Gang einschaltet, wird ihre zarte Liebe auf eine harte Probe gestellt. Und Simon wird klar, dass er tatsächlich sein Leben für Mia gäbe …

Quelle: Loewe-Verlag


WARNUNG! WARNUNG!
Solltet ihr dieses Buch in irgendeinem Regal stehen sehen, schließt die Augen um das schreckliche Cover nicht mehr sehen zu müssen und geht schnell daran vorbei, damit ihr gar nicht erst auf die Idee kommt, es aufzuschlagen und den noch schrecklicheren Inhalt kennenzulernen.
Sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt..

Nicht nur ein unangenehmer Protagonist, nein, es sind ZWEI!!

Einen unsympathischen Protagonisten kann man ja noch ignorieren oder sich auf die anderen konzentrieren und hoffen, dass es besser wird, aber ZWEI sprengen den Rahmen nun wirklich. Vor allem, wenn es die beiden Personen sind, aus deren Sicht das Ganze erzählt wird. Das überschreitet dann doch wirklich die Toleranzgrenze.

„Er wollte sich nicht unterkriegen und maßregeln lassen und vor Eintönigkeit irgendwann mit den Wochentagen durcheinandergeraten weil jeder einzelne gleich verlief.“ (Simon, S.8*)

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Simons Zeichnung als seine Lehrer fragten, wie er sich denn in 10 Jahren sehe.

Simon wäre ganz offensichtlich gerne einer von den richtig Coolen. Lieber tut er alles, um vom brandgefährlichen Anführer einer Straßengang, die sich mit „dem In- und Export von Autos“ und noch schlimmeren ihren Lebensunterhalt verdient, anerkannt und in die Gang der knallharten (und im Leben sicherlich sehr erfolgreichen) Jungs aufgenommen zu werden als sich mit seinem guten Realschulabschluss einen ordentlichen Job zu suchen. Aber nein, anstatt Vernunft anzunehmen, gibt er sich mit einem Job als Türsteher und einer mickrigen Wohnung zufrieden. Sehr sympathisch, oder? Weiterlesen

Das Spiel von Liebe und Tod

„Irgendwann wird jeder, den du liebst, tot sein. Alles, was du liebst, zu Staub werden. Dies ist der Preis des Lebens. Dies ist der Preis der Liebe. Das einzig mögliche Ende jeder wahren Geschichte.“ (S.6*)

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Das Spiel von Liebe und Tod
Bildquelle: OnleiheVerbundHessen

  • Autorin: Martha Brockenbrough
  • Genre: Love-Story, Fantasy
  • Originaltitel: The Game of Love and Death
  • deutsche Ausgabe: 2016 bei Loewe
  • Seiten: 400

Romeo und Julia, Kleopatra und Mark Anton, Napoleon und Josephine, sie alle waren schon Figuren in dem jahrtausendealten Spiel von Liebe und Tod. Die Regeln sind einfach. Verlieben sich die Paare vor dem ausgewürfelten Termin, hat die Liebe gewonnen, trennen sie sich, triumphiert der Tod und einer der Liebenden muss sterben.

Immer wieder steht Henry vor der Tür des Jazzclubs, in dem Flora allabendlich singt. Er ist hingerissen von der schönen jungen Frau, ihrer Stimme und ihrer Musik. Flora dagegen versucht lange, sich gegen ihre Gefühle zu wehren. Ihre Haut ist schwarz und eine Beziehung mit einem weißen jungen Mann ist im Seattle des Jahres 1937 völlig ausgeschlossen.

Was Flora und Henry nicht wissen: Sie sind nur Figuren in einem uralten Spiel, in dem die Liebe selbst und ihr alter Widersacher Tod menschliche Gestalt angenommen haben. Und beide nutzen all ihre manipulativen Fähigkeiten, um zu gewinnen.

Quelle: Loewe-Verlag


Zunächst einmal sollte gesagt sein, dass die Idee, die hinter diesem Roman steckt eine sehr originelle, aber für einen Autor auch gewagte ist. Immerhin ist dies nicht eine „einfache“ Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die eben zu dieser kritischen Zeit spielt, die allein schon viele ernsthafte Schwierigkeiten bereitstellt, nein, zusätzlich, oder vielmehr parallel dazu hat die Autorin zwei schwierig definierbare Charaktere, die auch ihre ganz eigenen Probleme miteinander haben UND einige nicht ganz unwichtigen Nebencharaktere, die wiederum ihre nicht ganz unwichtigen Geheimnisse haben, die die ganze Handlung noch mal umstürzen könnten.

Für diejenigen, die im Verlauf dieses Bandwurmsatzes den Faden verloren haben: Es ist kompliziert. Und trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, konnte mich dieser Roman wirklich, und ich meine WIRKLICH überzeugen.

Im folgenden beschäftigen wir uns der Reihe nach mit allen möglichen Steinen, die sich der Autorin beim Schreiben dieses Romans in den Weg gelegt haben könnten:

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Dark Elements #2 – Eiskalte Sehnsucht

„Die Liebe ist ein seltsames Wesen, von dem man glaubt, man hätte es im Griff und man würde es verstehen, aber dann muss man feststellen, dass es nur ein winziger Hauch von dem gewesen war, was wahre Liebe sein könnte.“ (S.81*)

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Dark Elements – Eiskalte Sehnsucht
Bildquelle: lovelybooks


Layla ist verzweifelt und einsam! Sie vermisst Roth, den teuflisch attraktiven Dämonen-Prinzen. Und ihr bester Freund Zayne, der sie vielleicht über den Verlust hinwegtrösten könnte, bleibt dank ihrer seelenverschlingenden Küsse für sie tabu. Dass ihre sonst so fürsorgliche Gargoyle-Ersatzfamilie auf einmal Geheimnisse vor ihr hat, macht alles schlimmer. Schließlich entdeckt sie auch noch neue Kräfte an sich. Dann taucht völlig unerwartet Roth wieder auf. Aber bevor Layla die Zweisamkeit mit ihm genießen kann, bricht die Hölle los …

Quelle: HarperColllins


Warnung, Warnung! An alle, die dieses Zeichen: #2 nicht gesehen haben oder nicht zuordnen können: Dies ist der zweite Teil einer wirklich guten Reihe, die ihr euch in eurem eigenen Interesse, nicht durch einen Spoiler vermiesen lassen wollt! Lest euch bitte erst meine Rezension zum ersten Teil durch, dann das Buch und dann kommt ihr zurück und lest diesen Beitrag fertig.
Alle anderen mögen bitte weiterscrollen!

Die Wächter des Schwarz-Weiß-Denkens

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Hirn eines Wächters

 

In dieser Rezension möchte ich mich kurz den Wächtern widmen, die ich im ersten Teil außen vor gelassen habe.
Die Wächter sind den Alphas untergeordnet und in ihrer Denkweise mindestens so alt wie diese: Bei ihnen gibt es festgelegte Erwartungen an die Nachkommen, soll heißen, ab einem bestimmten Alter müssen sich ein Wächter und eine Wächterin „paaren“, kleine Gargoyles kriegen und sind glücklich und gleichberechtigt bis an ihr Lebensende.
Naja, nicht ganz: Während – ganz altmodisch, oder sollte ich sagen, traditionell?- die männlichen Wächter Nacht für Nacht auf Dämonenjagd gehen, werden die Wächterinnen zwar ausgebildet, dienen aber nur der Nachkommensproduktion, werden beschützt als könnten sie sich nicht selbst verteidigen und scheinen in ihrem ganzen Leben nicht viel mehr als die Clanhäuser von innen zu sehen. Und sie lassen es sich auch noch gefallen, traurig aber wahr. Weiterlesen

Chosen – Die Bestimmte

„Du wirst heute dein altes Leben nicht einfach ablegen. […] Um ein Rabe, eine neue Menschenspezies, zu werden, musst du es von dir reißen, wie eine Haut. Es wird schmerzen. Es wird wie die Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies sein. Du wirst keinen Kontakt mehr zu deinen früheren Freunden und keine Geheimnisse vor SENSUS CORVI haben.“ (S.141*)

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Chosen – Die Bestimmte
Bildquelle: Planet!

  • Autorin: Rena Fischer
  • Genre: Fantasy
  • Reihe: Chosen#1
  • Jahr: 2017 bei Thienemann-Esslinger Planet!
  • Seiten: 369

Ein Eliteinternat für Hochbegabte – nicht gerade Emmas Traum! Doch Sensus Corvi ist kein normales Internat: Emma ist eine Emotionentaucherin und kann die Gefühle anderer Menschen spüren. Auch all ihre Mitschüler verfügen über besondere Gaben, was für Emma etwas gewöhnungsbedürftig ist. Der charismatische Aidan kann beispielsweise die Elemente beeinflussen – vor allem aber bringt er Emmas Gefühlswelt ziemlich durcheinander … Als plötzlich Jared, ein ehemaliger Schüler, bei Emma auftaucht und sie in das düstere Geheimnis einweiht, das hinter den Mauren des Internats lauert, gerät Emma zwischen die Fronten und weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Eine Rebellion bricht los, die mehr ist als ein erbitterter Kampf. Und für Emma geht es dabei nicht nur um die große Liebe, sondern um Leben und Tod!

Quelle: NetGalley


Chosen – Die Bestimmte ist ein wirklich lesenswertes Buch, das ich all denjenigen, die gerne Urban Fantasy lesen, ans Herz legen möchte. Ja, richtig gelesen, heute gibt es mal wieder eine positive Rezension von mir!

Ein beliebter Anfang

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Wir fangen ganz vernünftig am Anfang an und der ist auch in diesem Fall der beliebteste aller Urban-Fantasy-Roman-Anfänge: Emmas Mutter stirbt überraschenderweise und völlig zufällig bei einem Autounfall und dadurch kommen die Dinge erst ins Rollen: Emmas Vater erscheint auf der Bildfläche und zerrt sie mit nach Irland, wo dann die eigentliche Handlung erst richtig losgeht.
Gut, einen solchen Anfang haben so ziemlich alle Jugendromane dieses Genres und entsprechend vorhersehbar ist das Ganze auch, aber grundsätzlich muss man durch diesen obligatorischen Teil erst einmal durch und dann ist man bei der richtigen Handlung angelangt. Weiterlesen

Angel Hunter

*“Ich sollte eigentlich vor Glück jubeln, dass so ein Traumtyp mich gerettet hat. Aber wie hat er das angestellt? Womit hat er fünf schwer bewaffnete Männer umgehauen?“

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Angel Hunter
Bildquelle: der OnleiheVerbundHessen

  • Autorin: Anne Farrell
  • Genre: Fantasy
  • Jahr: 2016 bei Ueberreuter

Gerade frisch nach New York gezogen, trauert die 16-jährige Jenna immer noch um ihren Vater, der vor wenigen Wochen von Unbekannten ermordet wurde. Da wird sie plötzlich selbst von fünf Männern in langen schwarzen Mänteln auf dem Friedhof angegriffen. Nur knapp kann sie mit Hilfe eines gut aussehenden Unbekannten entkommen. Doch dieser scheint nicht ganz bei Verstand zu sein, erzählt er ihr doch unglaubliche Geschichten: Die Angreifer seien angeblich sogenannte »Angel Hunter«, Auftragskiller des Himmels, die im Namen der Erzengel Jagd auf Halbengel machen. Bei ihrem Vater waren sie bereits erfolgreich, nun sei Jenna ihr nächstes Ziel. Jenna glaubt dem geheimnisvollen Garret kein Wort, dennoch lässt sie sich darauf ein, gemeinsam mit ihm vor den »Angel Huntern« zu flüchten. Doch welches verhängnisvolle Geheimnis verbirgt Garrett eigentlich vor ihr?

Quelle: Ueberreuter


Einige Worte im Voraus:

Ich habe in letzter Zeit festgestellt, dass viele Leute lieber negative als positive Rezensionen lesen. Woran liegt das? Schadenfreude? Unterhaltung?
Wie auch immer, solltest du zu dieser Gruppe gehören, fahre deinen Computer runter und denke über deine Einstellung nach! Sofort!

Noch da? Tja, offenbar willst du nicht auf einen gut gemeinten Ratschlag hören oder du hast kurz nachgedacht und an deinem Verhalten nichts negatives gefunden. Nun gut, du hast es nicht anders gewollt, hier kommt meine Rezension zu diesem absolut wundervollen Buch…

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Oh, du liebe Erklärungsnot

Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance.
(Winston Churchill)

Heute wagen wir uns mal an ein Thema, das mir selbst und bestimmt auch einigen von euch gehörig auf die Nerven fällt: Die „logischen“ und „nötigen“ Erklärungsversuche, die vor allem Fantasy-Autoren fast schon zwanghaft zu unterlaufen scheinen.

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Kennen wir das nicht alle, wir lesen einen Fantasy-Roman, der in der unsrigen Welt spielt und dann will dieser Roman uns klarmachen, dass alles, wirklich ALLES, was je in der Geschichte der Menschheit passiert ist oder auch die kleinen alltäglichen „Unfälle“ die uns so passieren, IRGENDWIE mit Drachen und Dämonen zu tun haben?

Ja, es ist ein Klippentanz, den ein Fantasy-Autor da zu meistern hat, erkläre ich zu viel, erkläre ich zu wenig? Verstehen meine Leser, was ich sagen will, oder falle ich ihnen schon auf die Nerven? Leider gilt dann oft das Motto Better safe than sorry, und der Autor packt alle möglichen Details hinein, die eigentlich gar nichts mit der Handlung zu tun haben. Weiterlesen